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Werk: Gregor Spörri - The Lost God (Tag der Verdammnis)

  1. #1
    Frischling Avatar von Leseratte88
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    6

    Gregor Spörri - The Lost God (Tag der Verdammnis)

    Brandaktuell - Provozierend - Enthüllend - Zynisch - Böse!
    Der Inhalt des Buches hält, was der Werbekleber auf dem Umschlag verspricht: 'The Lost God - Tag der Verdammnis' von Gregor Spörri ist definitiv keine Lektüre für Ignoranten des aktuellen Zeitgeschehens, selbsternannte Weltverbesserer und Zweckoptimisten.
    Der erste Strang der Endzeit-Geschichte fühlte sich für mich sehr persönlich an, spielt er doch in der heutigen, von politischen Unruhen, Korruption, Finanzdesastern, organisierter Kriminalität, Armut und einer zunehmend religiösen Fundamentalisierung dominierten Welt. Seite um Seite führen die zum Teil auf köstliche Weise überzeichneten Protagonisten dem nichtsahnenden Leser vor Augen, wieviel Schmutz an den Händen der Krone der Schöpfung klebt.
    Doch kaum hat man diesen Strang der Story verinnerlicht, blickt desillusioniert dem nächsten Morgen und den Nachrichten entgegen, die nichts anderes verkünden als in dem Buch bereits geschrieben steht, lässt der Autor bereits den nächsten Hammer auf uns niederkrachen.
    Der zweite Strang scheint mit dem ersten zunächst nichts zu tun zu haben, spielt er teilweise doch im nahen Weltraum und entwickelt sich aus purer Fiction. Glaubt man dem Autor, stammt seine Inspiration dazu von einem schauerlichen Relikt, dass er im Jahre 1988 im ägyptischen Bir Hooker aufgestöbert hat. Und um eben dieses Relikt dreht sich zum Schluss alles.
    Zwar dauert es seine Zeit, bis die tragischen Helden der Geschichte sich aus den Handlungssträngen und agierenden Figuren herauszupulen vermögen, doch kaum ist das geschehen, fiebert man mit ihnen mit, hadert mit jedem ihrer Schicksalsschläge, als wären es die eigenen. Spannung und Dramatik steigen in einer steilen Kurve an, und das Ende, an dem alles miteinander verschmilzt und sich der tiefere Sinn von 'The Lost God' offenbart, darf ohne Übertreibung als gigantisch bezeichnet werden.
    Der Autor überzeugt bei fast jedem Thema mit detailliertem Wissen. Was bei ähnlich konzipierten Büchern (z.B. von Frank Schätzing) leider oft ins Uferlose führt, hält der Schweizer bewusst unter Kontrolle und schaffte es damit sogar, mich für Dinge weit außerhalb meiner bisherigen Erfahrungsgebiete zu interessieren.
    Gregor Spörri glänzt in seinem Debütroman mit bildhafter Sprache, enormer Spannung und spitzzüngiger Zivilisationskritik. Dabei nimmt er auch bei brisanten Themen kein Blatt vor den Mund und nennt kritisierte Personen und Institutionen vorbehaltlos bei ihren richtigen Namen, was ihm von Sympathisanten dieser Kreise sicherlich negative Kritiken einbringen wird.
    Meine Bewertung:
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