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Werk: Das Wichtelmännlein Hatschi

  1. #1
    Frischling
    Registriert seit
    28.01.2012
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    1

    Das Wichtelmännlein Hatschi

    Es lebte einmal, unter den Wurzeln einer großen, alten Tanne, ein Wichtelmännlein. Und stellt euch vor, das konnnte sogar zaubern!
    Und weil es Sommer wie Winter immer niesen mußte, hatte es von seinen Freunden den Tieren, den lustigen Namen "Hatschi" bekommen. Die Tanne aber, unter der Hatschi lebte, stand in einem kleinem, schönen Garten vor dem Haus einer glücklichen Familie. Die beiden Kinder, die in dem Haus mit ihren Eltern wohnten, hießen Michael und Doris und waren Zwillinge.
    Die beiden Kinder hatten sich sehr lieb und machten fast alles gemeinsam. Natürlich stritten sie sich auch von Zeit zu Zeit aber es dauerte gar nicht lange da waren sie wieder gute Freunde. Jeden Tag gingen sie zusammen in das nahegelegene Dorf und erledigten für ihre Mutter die Einkäufe. Unterwegs sangen sie ein lustiges Lied und waren fröhlich und guter Dinge. Und jeder der die beiden sah, war er auch noch so ärgerlich, ließ sich von ihnen anstecken und lachte einfach mit. Sie halfen allen Leuten wo sie nur konnten und waren glücklich dabei.
    Das Wichtelmännlein Hatschi saß sehr oft unter der großen Tanne, rauchte gemütlich sein Pfeiflein und sah den Kindern zu wie sie so liebevoll die Tiere aus dem nahen Wald füttterten. Da schmunzelte es so vor sich hin und freute sich. Natürlich aber hatte es sich unsichtbar gezaubert, damit es keiner beim sich Freuen entdecken konnte. Nur die kleinen grauen Rauchwolken die aus seiner Pfeiffe kamen sah man. Und manchmal hörte man dabei ein leises Hatschi! Woher kam das wohl?
    Die Tage wurden langsam kälter und der Winter zog ins Land. Es begann zu schneien und bald schon lag alles Grün unter einer weißen Decke verborgen. Immer dickere Flocken fielen vom Himmel und es wollte Tag und Nacht kein Ende nehmen. In den Gärten, auf den Straßen und vor den Häusern türmte sich der Schnee bereits meterhoch. Die Menschen hatten liebe Not überhaupt noch aus den Fenstern sehen zu können und hätten sie nicht alle Stunde ihre Türen frei geschaufelt, ja dann wären sie nicht einmal mehr nach draussen gekommen.
    Die Menschen aus dem Dorf konnten nun nicht mehr in die nahe Stadt gehen um dort etwas zu Essen einzukaufen. Die Vorräte wurden knapp und der Winter wollte immer noch kein Ende nehmen. So geschah es daß das Weihnachtsfest vor der Tür stand und alle Wege und Straßen immer noch unter Bergen von Schnee versteckt lagen. Keiner konnte etwas für das nahe Fest besorgen. Es gab keine Schokolade, keinen Gänsebraten und wohl auch keine Geschenke. Die Kinder zogen lange Gesichter und die Erwachsenen wurden sehr traurig.
    Auch Doris und Michael waren sehr traurig. Und zu allem Unglück wurde nun auch noch ihre Mutter sehr krank. Die Kinder mußten nun für die arme Mutter sorgen, kochen und ihr das Essen ans Bett bringen. Da blieb zum Spielen keine Zeit. Doch trotz alledem waren sie dabei doch noch fröhlich und guten Mutes weil sie die Hoffnung nie aufgaben und in allem was sie taten auf Gott vertrauten. Sehr oft kamen die Leute aus dem Dorf und halfen so gut es eben ging.
    Das Wichtelmännlein schaute oft zu wie sich die Menschen gegenseitig halfen und freute sich sehr. Es sagte so bei sich: "Wie könnte ich- Hatschi!- diesen lieben Menschen -Hatschi!- denn nur eine Freude machen -Hatschi! Da ihm nichts Gescheites einfallen wollte, ließ es alle Tiere zusammenrufen um mit ihnen zu überlegen, wie man denn die Menschen glücklich machen könnte. Schließlich hatten sie eine gute Idee. Was haben die Tiere und Hatschi wohl vor?
    Das Fest der Liebe - Weihnachten, war gekommen. Doch die Wege waren immer noch dick eingeschneit. Immer noch konnte keiner in die Stadt und die Menschen litten Not. Was würde das nur für ein trauriges, armes Fest werden. Es war ja nicht einmal genug zu Essen da. Die Tiere und Hatschi das Wichtelmännlein hatten einen Plan. Als nun am Heilig Abend alle Leute in die
    Christmette gingen, auch Doris und Michael und ihre Mutter, die sich inzwischen etwas erholt hatte und fast ganz gesund war, versammelten sich die Tiere und Hatschi auf dem Dorfplatz vor der Kirche. Hatschi zauberte einen Christbaum herbei der schöner nicht sein konnte und die Tiere schmückten ihn. Er Ließ vom Christkind hübsch verpackte Geschenke bringen und rief den Tieren zu : " Husch, husch, beeilt euch -Hatschi- ihr müßt Laternen ringsherum aufstellen -Hatschi- und alles noch weihnachtlich schmücken -Hatschi!-. Die Englein brachten noch Tische mit den besten Speisen und dampfenden, heißen Zimtglühwein. Dann waren sie fertig. Schnell versteckte sich der Wichtel in den Zweigen des Christbaums, die Engel flogen wieder in den Himmel und die Tiere liefen zurück in ihren Wald.
    Da war die Christmette schon zu Ende und die Tore der Kirche öffneten sich. Die Menschen standen da, starrten auf den festlich geschmückten Platz und sie brachten kein Wort heraus vor Staunen. Doch plötzlich -Hatschi- mußte jemand so laut niesen, daß alle anfangen mussten zu lachen. Überglücklich stürmten sie auf den Platz, tanzten um den Christbaum und wärmten ihre halb erfrorenen Hände an den warmen Glühweintassen.
    Nein, so ein schönes Weihnachtsfest hatten sie noch nie erlebt. All ihr Hoffen hatte sich am Ende doch noch gelohnt!
    Geändert von Tobi (27.03.2012 um 14:38 Uhr) Grund: MS Font-Tags entfernt

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